Spaghetti Carbonara

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Zutaten für 4 Personen:

400 g Spaghetti

2 Esslöffel Olivenoel

100 g Speck oder Pancetta, gewürfelt

1 – 2 Knoblauchzehen, fein gehackt

ein wenig Peperoncino, fein gehackt

Thymian oder Peterli (Petersilie)

1 dl Weisswein

1 dl Kochwasser der Spaghetti

1 dl Rahm

4 Eier

100 g Parmigiano

Speckwürfelchen in Olivenoel anbraten, Knoblauch, Peperoncino und Thymian (oder am Schluss der Kochzeit Peterli) unterrühren und kurz mitanbraten. Weisswein dazugeben und bei schwacher Hitze etwas reduzieren lassen.

Spaghetti in Salzwasser kochen. Nach halber Garzeit ca. 1 dl davon nehmen und dem Speck beifügen. Etwas reduzieren lassen, den Rahm dazugeben und auch etwas reduzieren lassen.

Eier verquirlen, Parmigiano daruntermischen.

Spaghetti abgiessen und zur Specksauce geben. Mischen. Ei-Parmigiano-Mischung dazu geben und gut vermengen.

A Guete!

 

Crespelle mit Spinat und Ricotta

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Zutaten für die Crespelle:

3 dl Milch

100 g Mehl

3 Eier

2 Esslöffel flüssige Butter

1/2 Teelöffel Salz

Butter zum Ausbacken.

Die Milch in ein hohes Rührgefäss giessen. Die Eier und die Butter dazugeben und mit dem Mixer gut verrühren.

Mehl und Salz dazu geben und zu einem Teig rühren.

Den Teig sollte man mindestens 30 Minuten ruhen lassen, damit das Mehl genügend ausquellen kann und der Teig reissfest und elastisch wird.

In einer beschichteten Bratpfanne einen Klecks Bratbutter geben, fein verteilen (mit einem Pinsel z.B.) und so viel Teig auf den Pfannenboden  verteilen dass es nur eine ganz dünne Crespella ergibt. Goldig braten, wenden und auf der anderen Seite auch goldig braten. Rausnehmen und auf einem Teller legen.

So weiter machen bis der Teig verbraucht ist.

 

Zutaten für die Füllung:

2 Schalotten (oder 1 Zwiebel)

3 Knoblauchzehen

1 Esslöffel Bratbutter

1 kg Spinat, tiefgefroren

1 dl Gemüsebrühe

500 g Ricotta

50 g Parmigiano

Salz, Pfeffer und Muskatnuss

 

Zutaten für den Guss:

2 dl Rahm

Parmigiano

Die Zwiebel und die Knoblauchzehen fein hacken und in der heissen Bratbutter andünsten. Den Spinat beifügen und auf mittlere Temperatur köcheln lassen. Da der Spinat gefroren war braucht es nur wenig Flüssigkeit, ab und zu nachsehen und nach bedarf etwas Brühe beifügen. Gegen Kochzeitende dann die Ricotta reingeben, würzen mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss und gut durchrühren. Zum Schluss den Parmigiano beigeben und nochmals gut rühren. Etwas auskühlen lassen.

Nun kann man die Crespelle mit ca. 3-4 Esslöffel Spinat-Ricotta-Mischung füllen und satt aufrollen. Die Rollen dritteln oder vierteln, je nach dem wie gross die Crespelle sind. Eine Backofenform gut ausbuttern und wenig Rahm auf dem Boden verteilen, die kleine Crespelle reinstellen, zuerst mit Parmigiano bestreuen und dann den restlichen Rahm darüber verteilen.

Die Crespelle im vorgeheizten Backofen bei 180° – 200° etwa 20 Minuten überbacken.

A Guete!

Aprikosen-Ricotta-Kuchen

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Zutaten für einen Kuchenblech von 24 cm Ø

200 g Mehl

½ Teelöffel Salz

100 g sehr kalte Butter

½ – 1 dl Wasser oder 1 Eigelb

500-750 g Aprikosen

2 grosse Eier

2 dl Milch

100 g Ricotta

2-3 Esslöffel Zucker (1 Löffel davon Vanillezucker)

Das Mehl  in einer grossen Schüssel mit dem Salz mischen. Die Butter in Würfel schneiden und zum Mehl beifügen. Das Mehl und die Butter mit kalten Händen zu einer krümeligen Masse verreiben.

Wasser (oder gut geschlagenen Eigelb) dazu geben und alles ganz schnell zu einem Teig zusammenfügen (nicht kneten, sonst wird der gebackene Kuchenteig  hart). Der Teig in Plastikfolie einpacken und 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Die Aprikosen waschen, halbieren und entsteinen.

Eier, Milch, Ricotta und Zucker gut durchrühren.

Teig ausrollen, in einer Kuchenform legen und den Boden mit einer Gabel dicht einstechen.

Die Apricosenhälften darauf verteilen und den Guss darüber giessen.

In den auf 220° vorgeheizten Ofen, auf der unterste Schiene stellen und während ca. 30 Minuten backen.

Wenn die Aprikosen recht säuerlich sind, dann 5 Minuten vor Backende noch 1 Esslöffel Zucker darüber streuen und fertig backen lassen.

E Guete!

Spinatkuchen mit Ricotta

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Zutaten für einen Kuchenblech von 24 cm Ø

200 g Mehl

½ Teelöffel Salz

100 g sehr kalte Butter

½ – 1 dl Weisswein, oder Wasser, oder 1 Eigelb

500 g Spinat

200 – 250 g Ricotta (oder ein anderer Frischkäse den ihr mögt)

1 Esslöffel Olivenöl

1 Knoblauchzehe (fein gehackt)

Salz und Pfeffer

geriebener Parmigiano

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Das Mehl  in einer grossen Schüssel mit dem Salz mischen. Die Butter in Würfel schneiden und zum Mehl beifügen. Das Mehl und die Butter mit kalten Händen zu einer krümeligen Masse verreiben.

Den Wein dazu geben und alles ganz schnell zu einem Teig zusammenfügen (nicht kneten, sonst ist der gebackene Kuchenteig  hart). Der Teig in Plastikfolie einpacken und 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

In der Zwischenzeit kann die Spinat-Ricotta-Füllung vorbereitet werden:

In einer Pfanne mit etwas Oel den Knoblauch dünsten, aber keine Farbe annehmen lassen. Spinat beifügen und auf mittlerer Flamme köcheln lassen bis die Flüssigkeit verdampft ist. Nun die Ricotta dazugeben, salzen und pfeffern  und gut durchrühren, weiter köcheln lassen bis die Flüssigkeit verdampft ist.

Den Teig ausrollen und in das gebutterten Blech hineinlegen. Den  Teig mit einer Gabel stechen und die Füllung reingeben. Zum Schluss den Parmigiano darüber streuen.

Den Kuchen in den auf 220° vorgeheizten Ofen, auf der untersten Rille, für ca. 30 Minuten, stellen.

Dazu passt ein „Rüebli“-Salat mit Apfel sehr gut.  Karotten und Apfel in feinen Streifen schneiden (Julienne). Eine kleine Zwiebel und Petersilie klein hacken. Alles in eine Schüssel geben und mit Sonnenblumenöl, Weissweinessig, ein wenig Senf, 1 – 2 Messerspitzen Zimt, Salz und Pfeffer würzen und gut durchmischen. 

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Mein Sohn wollte dann noch ein kühles Getränk dazu machen und es war wirklich sehr gut:

1 Granatapfel, 1/2 Zitrone, 3/4 Liter Schwarztee, 1 Minzezweiglein, 2-3 Esslöffel Zucker und vieeeel Eis.

Thomi hat den Tee gemacht, die Minze dazu gegeben und beiseite gestellt bis es kalt war. In der Zwischenzeit hat er den Granatapfel entkernt und die Zitrone gepresst; den Tee, die Granatapfelkerne, den Zitronensaft und den Zucker in ein hohes Gefäss reingegeben und mit dem Stabmixer püriert. Zum Schluss hat er es in eine schöne Glaskanne getan und vieeeele Eiswürfel dazugegeben. Es war köstlich! aber leider zu wenig. Das nächste mal hat er versprochen doppelt so viel zu machen.

E Guete!

Caponata siciliana

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Da jetzt Auberginen, Tomaten und Zucchetti Saison haben, wäre eine Caponata genau das richtige. Es ist ein typisches sizilianisches Gericht das es, wie jede regionale Spezialität, in verschiedene Variationen gibt. Was nicht fehlen darf sin Auberginen, Zwiebeln, Mandeln oder Pinienkerne und Essig. Es wird warm oder kalt gegessen, als Vorspeise oder Beilage für Fisch, Fleisch, Reis oder Teigwaren.

Ich habe es letzten Sonntag zubereitet als Beilage zu grillierte Sparerips und Kartoffelgratin. Mmm … es war sehr lecker.

 

Und das ist das Rezept für 4 – 6 Personen:

2 Auberginen

2 zarte Selleriestangen, in kleine Würfel geschnitten

2 Zucchetti

1 rote Paprika

200 g Tomaten, geschält und entkernt

1 Zwiebel, klein gehackt

60 g ca. Oliven (grüne oder schwarze), ohne Kern, in Scheiben geschnitten

50 g ca. Kapern (nicht salzige)

40 g ca. Mandeln (geschälte und gehackt) oder Pinienkerne

1 Birne oder Apfel, in kleine Würfel geschnitten

½ dl Weisswein-Essig

50 g Zucker

Zimt- und Nelkenpulver

Salz

Olivenoel

2 hart gekochte Eier zur Dekoration

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Die Auberginen klein würfeln und in einer Schüssel mit etwas Wasser und wenig Salz geben. Etwa ½ Stunde stehen lassen. Dies entzieht die Bitterstoffen der Aubergine und sie wird auch weniger Fett beim Braten aufsaugen.

In der Zwischenzeit, die Sellerie, Zucchetti, Paprika und Tomaten in kleine Würfeln schneiden.

Die Auberginen vom Wasser nehmen, gut ausspülen und mit Küchenpapier abtrocknen.

In einer beschichteten Bratpfanne genügend Olivenoel erhitzen und die Aubergine-Würfeln leicht goldig anbraten. Auf einem Teller mit Küchenpapier geben und beiseite stellen.

In der gleichen Pfanne mit dem restlichen Oel wo die Auberginen gebraten wurden (wenn nötig noch ein wenig Oel dazu geben) die Sellerie- und Zucchettiwürfeln leicht goldig anbraten. Auf einem anderen Teller mit Küchenpapier geben und beiseite stellen.

Immer noch in der gleichen Pfanne (ev. ein wenig Oel dazugeben) die Zwiebel glasig anbraten, Paprika und Tomate dazu geben. Nach ca. 5 Minuten, Oliven, Kapern, Mandeln oder Pinienkernen, Birne oder Apfel, Essig und  Zucker beifügen. Während 15 – 20 Minuten auf niedrige Temperatur köcheln lassen (das Gemüse sollte nicht zu weich werden sondern noch ein wenig Biss haben).

Mit Salz, Zimt- und Nelkenpulver würzen; Aubergine, Zucchetti und Sellerie beifügen und umrühren. Weitere 5 Minuten köcheln lassen.

Auf eine Platte legen und mit Ei-Scheiben dekorieren.

 

Buon appetito!

 

Ossobuco alla milanese

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Das ist einer meiner Lieblingsgerichte der Italienischen Küche.  Es kann mit einem Safran-Risotto, Polenta oder einfach mit feine Nudeln (Tagliatelle & Co.) serviert werden.

Dieses Gericht wird eigentlich mit Kalbs-Ossibuchi gemacht, aber es kann auch mal vom Schwein sein.

 

Für 4 Personen:

4 Ossibuchi von ca. 4 cm Dicke220px-Veal-shank_thumb.jpg

Salz

1 Esslöffel Mehl ca.

80 gr Bratbutter oder 3-4 Esslöffel Olivenoel

 

Die Ossibuchi ein paar mal am Rand leicht einschneiden, damit sie sich beim anbraten nicht verziehen.

Das Fleisch salzen und in Mehl wenden. In einer Gusseisenpfanne die Butter erhitzen, das Fleisch nebeneinander legen und auf beiden Seiten anbraten. Dann auf einen Teller legen und beiseite lassen.

1 Zwiebel, klein gehackt

1 Karotte, klein gehackt

1/2 Sellerie-Stange, klein gehackt

1 Knoblauchzehe, zerdrückt

1 Zweig Majoran oder Thymian

1 Stück Zitronenschale

Salz und Pfeffer

In der gleichen Pfanne etwas Bratbutter erhitzen. Die Zwiebel, die Karotte und die Selleriestange dazu fügen und leicht anbraten; den Knoblauch, die Majoran und die Zitronenschale reingeben und auch kurz anbraten. Mit etwas Salz und Pfeffer würzen und das Fleisch dazugeben.

 

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1 dl Weisswein, trocken

Weisswein dazu fügen und fast komplett verdampfen lassen.

2 reife Tomaten

Fleischboullion

Die Tomaten schälen, ganz fein hacken und beifügen. Zudecken und mit ungefähr 2 dl. Bouillon während         1 ¼ Stunde leise köcheln lassen (oder länger, je nach Qualität des Fleisches). Während des Kochens, nach und nach, etwas Boullion geben um das Fleisch mit genügend Flüssigkeit zu versorgen und um genügend leckere Sauce zu erhalten.

 

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1 Knoblauchzehe, klein gehackt

1 Zitrone, abgeriebene Schale

1 Esslöffel Butter

Zum Schluss, Knoblauch, Zitrone und Butter dazu geben. Umrühren und schon kann es serviert werden.

 

A Guete!

 

Polenta a la Elfie Casty

 

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Für 4-6 Personen

7 dl Hühner oder Fleischboullion

6 dl Milch

250 gr  Polenta Bramata

Salz

Die Boullion mit der Milch und den Salz zum kochen bringen. Nun die Temperatur reduzieren und die Polenta zufügen.

Auf niedrige Temperatur und unter ständigem Rühren während 1 Std. weiter kochen.

50 gr Butter

50 gr Parmesankäse, gerieben

Nach eine Stunde die Butter und den Käse zufügen, abdecken und ruhen lassen für ungefähr 15 Minuten

Parmesankäse, gehobelt

4 Esslöffel Schlagrahm

Die Polenta nun in eine Gratinform geben, den gehobelten Parmesan darüber streuen und zum Schluss den Schlagrahm darüber verteilen. Nun in den Ofen gratinieren.

ACHTUNG; nur Ofen-Oberhitze, die Polenta darf nicht wieder kochen!

Diese Polenta kann 2 Stunden vorher gemacht werden und sie dann im mässig warmen Wasserbad warmgehalten werden. Die Polenta zudecken um das Austrocknen zu verhindern. Gratinieren kurz vor dem Servieren.