Dorsch mit Kichererbsen, Zucchetti und Paprika

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Dies ist ein typischer Fastenzeit-Gericht in Spanien. Ich finde aber dass dieses Gericht auch sonst ganz passend ist.

Eigentlich wird es traditionellerweise mit getrockneten, gesalzenen Kabeljau (Stockfisch) gemacht und meistens nur mit Kichererbsen und kein anderes Gemüse. Der Stockfisch wird 48 Std. vorher in Wasser eingelegt zum entsalzen und weich machen (braucht auch eine ziemlich längere Kochzeit).

Wenn man die Kichererbsen schon gekocht kauft, ist es auch sehr schnell zubereitet. Ich mag sehr diese aromatischen Eintöpfe. Dazu haben wir etwas Brot gegessen und es war (das Wetter ist im Moment bei uns eher herbstlich) herzerwärmend, leicht und sättigend zugleich.

Zutaten für 3 – 4 Personen

600 g Dorsch

400 g gekochte Kichererbsen

1 Zwiebel, fein gehackt

2 Knoblauchzehen, fein gehackt

1 Tomate in „Würfeli“ geschnitten

1 Zucchetti, in kleine Würfelchen geschnitten

1/2 rote Paprika, in etwas grössere Würfeln geschnitten

1/2 gelbe Paprika, in etwas grössere Würfeln geschnitten

Safran oder Paprikapulver

Thymian

1 Teelöffel Mehl

ca. 1 dl Weisswein

Salz und Pfeffer

Estragon oder „Peterli“

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In einer Pfanne mit etwas Olivenöl die Zwiebeln und den Knoblauch etwas dünsten. Zucchetti, Paprika, Tomaten, Safran, Thymian, Salz und Pfeffer dazu geben und auf schwacher Hitze alles köcheln lassen. Nach ein paar Minuten etwas Mehl darüber streuen, durchrühren, kurz mitköcheln und dann den Wein dazu giessen. Den Weiss etwa zur Hälfte verdunsten lassen und dann die Pfanne zudecken. Auf niedrige Temperatur weiter köcheln lassen, wenn nötig etwas Gemüse- oder Fischfond dazu geben.

Wenn das Gemüse fast gar ist, die gekochten Kichererbsen dazu geben, alles durchrühren und den Fisch darauf legen. Zudecken und ca. 10 – 15 Minuten Kochen lassen. Am Schluss noch etwas Estragon oder Petersilie darüber streuen, nochmals zudecken und ein paar Minuten stehen lassen. Und schon ist es fertig.

A Guete!

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Dorade im Ofen

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Wir lieben Fisch!

Letztes Wochenende haben wir Doraden in der Coop gekauft. Na ja, sie waren zwar nicht so schön frisch (etwas trübe Augen und die Kiemen nicht mehr sehr rot…) aber sie haben wunderbar nach Meer gerochen: salzig und frisch, und das ist auch ein sehr gutes Zeichen für Frische.

Oooh, wie ich das Meer vermisse… Ich sage immer, das ist das Einzige was der Schweiz fehlt: ein bisschen Meer. Nun ja, man kann nicht alles haben. Wie Massimo Rocchi sagen würde: „Es isch a so und fertig!“

Die Doraden waren „deliziös“ (wie unser Sohn sagte). Wir haben sie so vorbereitet wie ich es von meiner Mutter kenne und noch ein, zwei Kräutlein dazu. Das weckte Kindheitserinnerungen in mir, wie mein Bruder und ich als wir klein waren mit unsere Mutter fast täglich zum Markt in der Nähe gegangen sind um frischen Fisch, Gemüse, Fleisch, Käse, etc. etc. zu kaufen. Das ist schon lange, lange her…

Rezept für 3 Personen

3 Doraden

Salz und Pfeffer

Olivenoel

½ Tomate

3 dünne Zitronen-Scheiben

2 Knoblauchzehen

Kräuter: Petersilie, Thymian, Rosmarin, Estragon

2 dl. Weisswein

Der Ofen auf 250° aufheizen.

Die Doraden gut ausspülen, abtrocknen und mit Salz und Pfeffer würzen.

Tomate, Knoblauch und Kräuter klein hacken. Mit wenig Olivenoel, Salz und Pfeffer würzen. Die Doraden damit füllen und eine dünne Zitronenscheibe dazu geben. In einem Bräter mit wenig Olivenoel legen und im Ofen auf 200° ca. ¾ Std. braten.

Wenn der Fisch schon schön goldig ist ca. 2 dl. Weisswein dazu geben und noch so lange im Ofen behalten bis etwa die Hälfte verdampft ist.

Dazu hatten wir neue Kartoffeln in der Bratpfanne gebraten mit 5 Knoblauchzehen (nur etwas zerdrückt) und 1 Lorbeerblatt.

Buen provecho!