Aprikosenmarmelade mit Vanille

IMGP2145

Die ersten Schweizer Aprikosen sind da!!!

Sie sind aus dem schönen Wallis, bekannt für Fondue, Raclette, sehr gute Weine und fröhliche, lustige Leute mit einem sehr lustigen (melodischen, ja fast singenden) Dialekt.

Für 6 – 7 Gläser von ca. 220 g Inhalt

1.150 kg reife, aber feste Aprikosen (netto 1 kg)

800 g Zucker

1 Vanilleschote

Saft von 1/2 kleinen Zitrone

Am ersten Tag:

Die Aprikosen waschen, abtrocknen, halbieren (oder vierteln wenn sie grösser sind) und entsteinen.

Zusammen mit dem Zucker, der aufgeschlitzten Vanilleschote und dem Zitronensaft in einer Schüssel vermischen. Mit Backpapier bedecken und eine Stunde mazerieren lassen.

Alles in einen grossen Topf geben und unter vorsichtigem Rühren bis zum ersten Aufwallen erhitzen. In einer Schüssel füllen und mit Backpapier bedecken. Ueber Nacht kühl stellen.

IMGP2135

Am zweiten Tag:

Gläser sterilisieren.

Das ganze wieder in einen grossen Topf giessen und unter vorsichtigem Rühren aufkochen. 5 – 10 Minuten bei starker Hitze sprudelnd kochen und dabei stetig rühren. Sorgfältig abschäumen.

Die Kochzeit kann variieren, je nach Reifegrad der Früchte oder je nach Pektingehalt der Früchte. Deswegen finde ich sicherer eine Gelierprobe zu machen: einige Tropfen der Marmelade auf einen gekühlten kleinen Teller träufeln, wenn sie leicht gelieren ist die marmelade fertig.

Die Vanilleschote aus der Marmelade nehmen und in 6 -7 St. schneiden. Diese als Dekor in vorbereitete Gläser legen. Den Topf vom Herd ziehen. Die Fruchtmasse durch ein Passiergerät (feine Scheibe) treiben. Wieder in den Topf geben und ganz schnell wieder nur aufkochen lassen und vom Herd weg nehmen. Die Marmelade sofort in die Glässer füllen und verschliessen.

Diese Marmelade finde ich sehr lecker zu einem Weichkäse wie Brillant-Savarin, einem spanischen Tetilla, etc.

Ich finde sie auch sehr gut auf einem Mürbeteigboden für einen Früchtekuchen oder auch als Füllung für einer Sachertorte, oder div. Kuchen, Cakes, etc., etc. oder am liebsten würde ich sie einfach nur aus dem Glas auslöffeln.

E Guete!

Advertisements

Vanille – Parfait

 

 

images (3)

Das Parfait wurde in Frankreich um 1894 erfunden. Es kann sich -wie in diesem Rezept- um ein Halbgefrorenes Dessert handeln, aber auch um würzige Pasteten, Terrinen oder Sülzen.

Die Grundzutaten sind frische Eigelbe, Zucker, Eischnee, Schlagrahm und Aromen wie z. B. Vanille, Zimt, Fruchtsäfte, Liköre, Mocca, Schokolade.

Was ich an diesem Dessert schätze ist, dass es während des Gefrierens nicht gerührt werden muss, wie bei Glace.

Und hier das Rezept:

2 Vanillestängel, längs aufgeschnitten, Samen ausgekratzt

2 frische Eigelbe

4 Esslöffel Zucker

alles in einer Schüssel stark verrühren bis die Masse heller wird.

2 1/2 dl Rahm, steif geschlagen

Eine Hälfte des Rahms beigeben und mit dem Schwingbesen unter die Masse rühren. Die andere Hälfte mit dem Gummischaber sorgfältig darunterziehen.

2 Eiweisse

1 Prise Salz

zusammen steif schlagen

1 Esslöffel Zucker beigeben und weiter schlagen bis der Eischnee glänzt.

Eischnee portionenweise mit dem Gummischaber sorgfältig unter die Masse ziehen. Sofort in die vorbereitete Form giessen.

Die Form kann eine Cakeform von 25 cm Länge sein, die mit wenig Oel ausgepinselt und mit Klarsichtfolie ausgelegt wurde.

Oder aber (was ich meistens benutze) eine Plastikform mit Deckel die zum Tiefkühlen geeignet ist, so erübrigt sich das ölen und die Klarsichtfolie.

Zugedeckt ca. 4 Std. in den Tiefkühler stecken.

Zum servieren, das Parfait in Scheiben schneiden (man kann die Scheiben noch diagonal schneiden, sodass Dreiecke entstehen) und anrichten.

Dazu passt: Schlagrahm, Schokoladen- oder Fruchtsauce, frische Früchte, Fruchtkompott.