Mandelgebäck

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Zutaten für ca. 40 Stück:
200 g Mandelmasse
1 Ei
125 g Butter
60 g Zucker
250 g Mehl
1 Eigelb, eine Prise Salz und etwas Zucker

 
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Die Mandelmasse klein würfeln und mit dem Ei  gut vermischen. Die weiche Butter und Zucker dazu geben und weiter fest rühren bis sich die Mandelmasse aufgelöst hat (dies kann etwas dauern).

Mehl beigeben und mit dem Knethacken gut verarbeiten bis ein geschmeidiger Teig entsteht.

Nach dem man es eine weile im Kühlschrank hatte, kann man es ausrollen und Sterne, Herze, Monde, etc. ausstechen, oder kleine Stücke von Hand zu Kugeln die man etwas flachdrückt formen. Auf ein Backofenblech mit Backpapier legen und mit dem geschlagenen Eigelb, mit Salz und Zucker vermischt, bepinseln. In den auf 220° vorgewärmten Ofen während ca. 10 Minuten backen.

Ich würde sie im Auge behalten weil sie auf einmal ganz schnell dunkel werden.

Sie sind sehr schnell gemacht, sehr einfach (wenn mann eine Küchenmaschine hat die die schwere Arbeit übernimmt) und natürlich seeehr lecker.

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E Guete!

Polvorones – Spanisches Weihnachtsgebäck

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„Das“ Weihnachtsgebäck in Spanien.

Das Wort Polvorón hat wahrscheinlich mit der Konsistenz dieses Gebäcks zu tun. Ich glaube, wenn man Polvorón ins Deutsche übersetzen würde, wäre „Stäubling“ passend. Polvo heisst Staub und so ist auch die Konsistenz des Polvorón. Aber sie sind auch trotzdem wunderbar cremig und aromatisch

Ich wollte schon seit seeehr langer Zeit Polvorones selber machen. Das heisst, ich habe vor Jahren ein Versuch gestartet, aber ich hatte kein Schweinefett zu Hause und nahm stattdessen Butter. Und einen zweiten Fehler habe ich auch noch gemacht: Ich hab sie zu lange gebacken, weil sie keine Farbe annehmen wollten und so liess ich sie noch ein bisschen backen, und noch ein bisschen… Das Resultat war durchaus lecker. Aber sie waren mehr Zimtkekse als Polvorones. Aber jetzt, als ich das Rezept von Miriam gelesen habe, wollte ich es noch mal versuchen. Und sie sind himmlisch. Sogar meine zwei Herren zu Hause haben gesagt dies seien die aller besten.

Miriam ist eine Spanierin die einen besonders schönen Blog schreibt : El invitado de invierno.

Ich finde es einer der besten Blogs in der spanischen Blogosphäre überhaupt. Ihre Fotos sind wunder-, wunderschön, ihre Rezepte sehr gelungen und Ihre Art zu schreiben ist sehr amüsant aber auch sehr lehrreich.

Ah! Ihre Rezepte sind auch in Englisch zu haben…

 

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Zutaten:

500 g Mehl

250 g Schweinefett, weich

200 g Puderzucker

120 g Mandeln, ganze, geschält

1/2 Kaffeelöffel Zimt

eine Prise Salz

Etwas Sesam

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Zubereitung

Als erstes muss das Mehl geröstet werden. Mehl auf einer Backofenplatte verteilen, in dem 180° warmen Ofen während ca. 15 Minuten rösten und ab und zu umrühren. Wenn es leicht Farbe angenommen hat, raus nehmen und erkalten lassen.

Jetzt muss man die Mandeln rösten. Auch bei 180° während 8 – 10 Minuten im Ofen rösten. Wenn sie ein wenig Farbe angenommen haben kann man sie raus nehmen, erkalten lassen und mahlen.

Man könnte auch gemahlene Mandeln leicht im Ofen rösten und dann erkalten lassen.

Das Mehl in einer Schüssel sieben, die geröstete und gemahlenen Mandeln dazu geben sowie Puderzucker, Schweinefett, Zimt und Salz.

Alles gut verrühren und mit den Händen zusammendrücken. Nicht kneten!

Und jetzt nicht erschrecken, wenn der Teig sehr krümelig und instabil wirkt, es soll so sein.

Nun, mindestens 1/2 Stunde bei Zimmertemperatur ausruhen lassen.

Auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche den Teig ausrollen oder auch nur mit den Händen flach drücken(so wie ich) bis auf einer Dicke von 1,5 – 2 cm. Mit einem Ausstecher oder kleinen Glas ausstechen und auf einer Ofenplatte, die mit Backpapier ausgelegt wurde, legen.

Zum Schluss noch mit etwas geschmolzenem Schweinefett leicht bestreichen und Sesam darüber streuen.

Die Polvorones in den auf 200° – 210° vorgewärmten Ofen schieben und ca. 12 Minuten backen.

Nach 10 Minuten backen muss man sie unbedingt im Auge behalten, da sie ganz schnell und auf einmal zu braun werden und dann hat man keine Polvorones mehr sondern Zimtgüetzi.

Wenn die Ränder etwas Farbe angenommen haben und der Sesam auch, ist es Zeit sie raus zu nehmen.

Die Polvorones erkalten lassen. Wenn sie noch etwas warm gegessen werden sind sie in der Konsistenz noch nicht gut (zu staubig). Ich habe sie auf der Backofenplatte erkalten lassen. Ich wagte es nicht sie zu bewegen, da sie sehr empfindlich sind wenn sie noch warm sind.

In Spanien werden die Polvorones in Seidenpapier eingewickelt. Ich habe sie in einer Blechdose gelegt, obwohl sie nicht lange da blieben.

Am nächsten Tag waren noch ein Paar übrig geblieben und wir mussten feststellen dass sie noch besser geworden waren.

A Guete!

Vanillebrötchen

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Advent, Advent,
Ein Lichtlein brennt!

Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier,
Dann steht das Christkind vor der Tür.

Und wenn das fünfte Lichtlein brennt,
Dann hast’e Weihnachten verpennt.

 

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100 g Butter

125 g Zucker

2 Eier

1 Vanilleschotte

300 g Mehl

1 Kaffeelöffel Backpulver

1 Eigelb mit etwas Zucker gerührt

 

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Die weiche Butter schaumig rühren.

Zucker dazugeben und stark rühren.

Ein Ei nach dem andern tüchtig mit der Masse verrühren.

Vanillemark dazu geben und weiter rühren.

Das gesiebte Mehl und Backpulver in die Masse rühren.

Den Teig ca. 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Kleine Kugeln formen und etwas flachdrücken.

Auf einem Backofenblech setzen und etwas Abstand dazwischen lassen (sie gehen ziemlich auf).

Mit der Ei-Zucker-Mischung bestreichen.

In der Mitte des auf 220° vorgewärmten Ofens während ca. 10 – 15 Minuten backen.

Und das war’s!

Sie sind ganz einfach zu machen und seeehr lecker!

Ich wünsche allen eine schöne, gemütliche und vor allem friedvolle Adventszeit.

 

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Da fehlen schon welche!

Mandarinensorbet

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Ergibt ca. 1 Liter

180 g Zucker

180 ml Wasser

ca. 450 – 500 g Mandarinen (für ein Nettogewicht von 300g)

1 Eiweiss, fast steif geschlagen

 

Zucker und Wasser bei schwacher Hitze erwärmen und umrühren bis sich der Zucker aufgelöst hat und dann, die Hitze erhöhen und während 2 Minuten kochen lassen.

Sirup abkühlen lassen.

In der Zwischenzeit, die Mandarinen mit dem Stabmixer pürieren und dann durch ein Sieb passieren.

Den Eiweiss fast steifschlagen.

Alle Zutaten gut durchmischen und in die Eismaschine geben oder in das Tiefkühlfach stellen und während der nächsten 4 Stunden alle 30 Minuten gut durchrühren.

A Guete!

Walliser Aprikosen Quark Torte

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Für den Teig:

Springform 26 cm Ø

200 g Weissmehl

120 g Zucker

1/4 Teelöffel Salz

150 g Butter, in Stücken, kalt

150 g Mandelblättchen, geröstet, ausgekühlt

1 Ei

50 g Mandelblättchen

Mehl, Zucker und Salz in einer Schüssel mischen. Butter beigeben, von Hand zu einer krümeligen Masse verreiben. Mandeln und Ei beigeben, rasch zu einem Teig zusammenfügen, nicht kneten. 2/3 des Teiges in die vorbereitete Form zerbröckeln, mit einem Löffelrücken andrücken. Mandeln mit dem restlichen Teig mischen, beiseite stellen.

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Für den Belag:

500 g Aprikosen, in Schnitzen

1 ½ Esslöffel Apricotine (Aprikosenbranntwein) oder Zitronensaft

250 g Halbfettquark

2 Eier

80 g Zucker

1 Esslöffel Weissmehl

1/2 Vanillestängel, längs aufgeschnitten, Samen ausgekratzt

Puderzucker zum bestäuben

Aprikosen und Apricotine mischen (ich habe Zitronensaft genommen), auf dem Teigboden verteilen. Quark, Eier, Zucker, Mehl und Vanille verrühren, über die Aprikosen giessen. Beiseite gestellten Teig als Streusel darauf verteilen. In der Mitte des auf 180° vorgeheizten Ofens ca. 1 Stunde backen. Heraus nehmen, etwas abkühlen, Formenrand entfernen, auskühlen und dann mit Puderzucker bestäuben.

A Guete!

Quelle Coop Zeitung oder www.coopzeitung.ch

Clafoutis nach Lea Linster (fast)

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Ich finde Lea Linster sehr sympathisch und bewundere sie auch für alles was sie geleistet hat und noch leistet. Ich mag auch wie sie über die Zutaten spricht, so schwärmerisch…

Also, wenn ich mal nach Luxemburg gehe, dann wünsche ich mir bei ihr zu essen.

Als ich ihren Clafoutis-Rezept las, wollte ich es unbedingt machen. Sie beschrieb die Konsistenz der Crème als ähnlich wie bei einer Créme brûlée. Das hat mir gefallen und… Es ist wirklich so! Allerdings habe ich die Kirschen nicht entsteint, weil ich dachte dass dann zu viel Saft raustreten würde und diese cremige Konsistenz dann nicht zustande kommen würde.

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Zutaten:

6 Eier

50 g Zucker

3 dl Milch

180 g Rahm

1 Esslöffel Mehl (gehäuft)

35 g gemahlene Mandeln

600 g Kirschen (Lea Linster hat es mit je 300 g gewürfelte Apfel und Mango gemacht)

1 Esslöffel Kirsch (ich nicht, da wir kleine Kinder bei  uns hatten)

dafür habe ich die abgeriebene Schale von eine 1/2 Zitrone dazu gegeben

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Zubereitung

Den Ofen auf 180º vorheizen (mit Umluft 160°, sie meint dann gehe der Clafoutis luftiger auf)

Ich habe eine Gratinform genommen, weil es sehr viel Flüssigkeit ist, und habe sie gut ausgebuttert und die Kirschen hineingegeben.

Eier, Zucker, Milch Rahm, Mehl, Mandeln und Zitronenschale (oder eben Kirsch) mit dem Mixer gut durchrühren und dann über die Kirschen giessen.

Jetzt kann man es in den Ofen tun für ca. 1 Std.

Wer mag kann noch etwas Puderzucker über den fertigen Clafoutis geben. Wir mögen es lieber ohne.

Ja , ich gebe zu, ich habe mehrere Sachen nicht sooo wie auf ihrem Rezept, darum das „fast“ auf dem Titel.

War aber seeehr lecker… Mmmmh!

A Guete!

Schwedische Prinzessinnen Torte

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Unsere Lieblings-Torte. Endlich habe ich es doch noch gewagt diese Torte selber zu machen.  Die Marzipan-Blättchen und Blümchen sind nicht von mir, die hat mein Sohn gemacht.

Diese Torte wurde anscheinend für die Schwedische Prinzessinnen zu ihren 16. Geburtstag gemacht. Ob es immer noch so ist…

Die Torte wird mit Vorteil an Vortag zubereitet, sie ist nicht mal schwer zu machen (wenn man noch dazu talentierter ist für Dekorationen als ich, ist diese Torte wirklich einfach zu machen).

Zutaten für den Biskuit (für eine Springform von etwa 24 cm ∅)

160 g Zucker

4 Eier

100 g Mehl

100 g Maizena

1 Teelöffel Backpulver

Den Backofen auf 200° vorheizen.

Den Boder der Springform mit Backpapier belegen. Den Rand leicht buttern und mit Mehl bestäuben.

Eier und Zucker zu einer hellen, dicklichen Creme aufschlagen. Mehl, Maizena und Backpulver zur Eimasse sieben und sorgfältig unterziehen.

Den Teig in die vorbereitete Springform füllen und in der Mitte des vorgeheizten Ofens während etwa 30 Minuten backen. Herausnehmen und in der Form 10 Minuten stehen lassen. Den Rand vorsichtig lösen und das Biskuit auf einen Teller geben.

Zutaten für die Vanillecreme

2 Blatt Gelatine

2 Eigelb

1 Esslöffel Zucker (1)

3 dl Rahm (1)

2 Teelöffel Maizena

5 dl Rahm (2)

2 Päckli Vanillezucker

2 Esslöffel Zucker (2)

Für die Dekoration

300 g Marzipan, grün

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Gelatine in kaltem Wasser einweichen.

Eigelb und Zucker (1) zu einer hellen, dicklichen Creme aufschlagen. Rahm (1) und Maizena verrühren, aufkochen und unter Rühren während 3 – 4 Minuten kochen lassen. Zur Eicreme giessen. Alles in die Pfanne zurückgeben und unter Rühren kurz vors Kochen bringen. Sofort in eine Schüssel umgiessen.

Die Gelatine gut ausdrücken und unter die heisse Creme rühren. Vollständig auskühlen lassen.

Den Rahm (2) steif schlagen und Vanillezucker und Zucker unterrühren.

Die Vanillecreme glatt rühren und den Rahm portionsweise in die gut ausgekühlten Creme sorgfältig unterziehen.

Den Marzipan zwischen Klarsichtfolie dünn auswallen. Mit Folie bedeckt beiseite stellen. Eine Schüssel, welche einen etwas grösseren Durchmesser als die Springform hat, mit Klarsichtfolie auslegen.

Den Biskuitboden zweimal halbieren. Den ganz fein ausgerollten Marzipan in die Schüssel legen und gut gegen die mit Folie gedeckten Schüsselwände drücken. Alle Falten einfach mit den Fingern glatt drücken. Dann den obersten Teil des Biskuitsbodens darauf legen und mit der Hälfte der Vanillecreme füllen. Den mittleren Biskuitboden darauf legen und die restliche Vanillecreme dazugeben. Nun den letzten Biskuitboden darauf geben und leicht andrücken. Jetzt mindestens ein paar Stunden kühl stellen oder am besten bis zum nächsten Tag (damit die Vanillecreme schön Zeit hat um fest zu werden).

Zum Schluss auf eine Tortenplatte stürzen und fertig dekorieren.

A Guete!

Erdbeerroulade

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Zutaten für den Biskuit

90 g Zucker

3 Eigelbe

2 Esslöffel Wasser, heiss

1 Bio-Zitrone, abgeriebene Schale und 1 Esslöffel Saft

3 Eiweisse

1 Prise Salz

1 Esslöffel Zucker

70 g Mehl

Zucker, Eigelb und Wasser in einer Schüssel gut verrühren bis die Masse heller und cremig wird.

Zitronenschale und Saft darunterrühren.

Eiweisse und Salz zusammen steif schlagen. Zucker beigeben, weiterschlagen bis der Eischnee glänzt.

Das Mehl und der Eischnee abwechselnd mit dem Gummischaber in die Masse sorgfältig darunterziehen.

Die Masse mit einem Spachtel auf einem mit Backpapier belegten Ofenblech gleichmässig ca. 1 cm. dick ausstreichen.

Sofort in der Mitte des auf 240° vorgeheizten Ofens während ca. 5 Minuten backen.

Damit das Biskuit nicht bricht, nach dem Backen sofort auf ein frisches Backpapier stürzen. Das obere Papier sorgfältig abziehen, das Biskuit sofort mit dem umgekehrten Blech zudecken und auskühlen lassen.

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Zutaten für die Füllung:

2 dl Rahm, steifgeschlagen

200 g Erdbeeren, in Würfeli

1 Esslöffel Puderzucker

Puderzucker zum Bestäuben

Alles sorgfältig mischen.

Biskuitränder wenn nötig gerade schneiden. Biskuit mit dem Erdbeerrahm bestreichen, dabei seitlich einen Rand von ca. 2 cm, auf der Verschlussseite ca. 5 cm frei lassen, satt aufrollen, die Roulade mit dem Puderzucker bestäuben und fertig ist es.

A Guete!

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Osterfladen

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Das ist das traditionellste Osterkuchen in der Schweiz, wie das “ oder?“ am Ende jedes Satzes. Oder?

Es gibt unzählige Varianten: Mit Mürbeteig, mit Blätterteig, ohne Teig (als Auflauf), mit oder ohne Rosinen, mit Milchreis, mit Gries oder mit Reismehl wie dieser hier.

Für mich muss der Osterfladen innen noch etwas feucht sein, nicht zu dunkel gebacken und die Rosinen dürfen auf gar keinen Fall fehlen.

Dieses Jahr hat mein Sohn den Hasen auf Papier gezeichnet, ausgeschnitten um es  als Schablone über den Osterfladen zu halten und dann mit einem Sieb Puderzucker darüber bestäubt. Er ist viel besser im Dekorieren als ich.

Teig und Füllung sind für ein Kuchen-/Wähenblech von 30 cm Durchmesser berechnet.

Mürbeteig

250g Mehl

¼ Teelöffel Salz

3 – 4 Esslöffel Zucker

wenig abgeriebene Zitronenschale

150 g Butter

1 Ei

½ – 1 Esslöffel Rahm

Mehl, Salz, Zucker und Zitronenschale mischen. Die in Stücke geschnittenen Margarine beifügen, mit kalten Händen leicht mit dem Mehl verreiben.

Der krümeligen Masse das Ei beigeben und nach und nach auch den Rahm. Alles ganz kurz zu einem weichen Teig zusammenfügen und dann mindestens für eine halbe Stunde kühlstellen.

Ganze Teigportion zwischen Folie oder in einen aufgeschnittenen Plastikbeutel legen und auswallen.

Boden und Rand der Form gut einfetten, Teig reinlegen und mit einer Gabel dicht einstechen. Eine Viertelstunde kühlstellen, dann zieht sich der Teig beim Backen weniger zusammen.

Füllung

100 g Rosinen, Sultaninen oder Weinbeeren

2 dl Milch

1 Prise Salz

2 Esslöffel Reismehl

1 dl Milch

150 g Mandeln, geschält und gemahlen

1 dl Rahm

4 Eigelb

50 g Zucker

1 Zitrone, nur abgeriebene Schale

4 Eiweiss

1 Prise Salz

1 Messerspitze Backpulver

2 Esslöffel Zucker

Die Rosinen werden auf dem Teigboden verteilt.

Die Milch mit eine Prise Salz aufkochen.

Das Reismehl in 1 dl kalte Milch anrühren und in die kochende Milch einrühren. 2 Minuten köcheln und dann auskühlen lassen.

Mandeln, Rahm, Eigelb, Zucker und die abgeriebene Zitronenschale darunterrühren.

Der Eiweiss mit Salz und Backpulver steif schlagen. Jetzt wird der Zucker beigefügt und kurz weitergeschlagen bis es glänzt. Der Eischnee mit einem Gummischaber unter die Masse ziehen und diese auf dem Teigboden verteilen.

Im vorgeheizten Ofen (200°), auf der untersten Rille, während ca, 45 Minuten backen. Nach 30 Minuten die Oberfläche mit Backpapier abdecken.

A Guete!

Berner Haselnusskuchen

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Mürbeteig

Für eine Springform oder ein Wähen-/Kuchenblech von 24 cm Durchmesser:

200 g Mehl

¼ Teelöffel Salz

4 Esslöffel Zucker

wenig abgeriebene Zitronenschale

125 g Butter

1 Ei

½ – 1 Esslöffel Rahm

Mehl, Salz, Zucker und Zitronenschale mischen. Die in Stücke geschnittenen Margarine beifügen, mit kalten Händen leicht mit dem Mehl verreiben. Der krümeligen Masse das Ei beigeben und nach und nach auch den Rahm. Alles ganz kurz zu einem weichen Teig zusammenfügen und dann mindestens für eine halbe Stunde kühlstellen.

Ganze Teigportion zwischen Folie oder in einen aufgeschnittenen Plastikbeutel legen auswallen.

Boden und Rand der Form gut einfetten, Teig reinlegen und mit einer Gabel dicht einstechen. Eine Viertelstunde kühlstellen, dann zieht sich der Teig beim Backen weniger zusammen.

 

Füllung

2 – 3 Esslöffel Orangenkonfitüre

75 g Butter

125 g Zucker

2 Eier

½ Teelöffel Zimt

½ Zitrone, nur abgeriebene Schale

175 g gemahlene Haselnüsse

1 Esslöffel Mehl

 

Den Teigboden mit der Orangenkonfitüre bestreichen.

Die Butter weich rühren und dann der Zucker und die Eier beigeben, weiterrühren bis die Masse hell ist.

Jetzt werden Zimt, Zitronenschale, Haselnüsse und Mehl beigegeben und untergerührt. Die Füllung auf dem Teigboden verteilen und glattstreichen.

Während ca. 50 Minuten auf der untersten Rille des auf 200° vorgeheizten Ofens backen.

 

Glasur

50 g Puderzucker

1 – 2 Esslöffel Orangensaft

Alles zu einer dünnflüssigen Glasur verrühren und den heissen Kuchen damit bestreichen.

 

Garnitur

50 g Zucker

50 g ganze Haselnüsse

Zucker in einer Pfanne schmelzen und die Haselnüsse darin glasieren.  Die erkalteten glasierten Nüsse in einem Plastikbeutel füllen und mit einer Pfanne oder mit dem Wallholz bearbeiten.

Dieser  Krokant auf den Kuchen streuen und fertig ist es.

Ihr werdet sehen, dieser Kuchen schmeckt auch denen die nicht so für süsses zu  haben sind.

A Guete!

Fondant au chocolat

Nach einem Rezept aus Marianne Kaltenbachs Kochbuch „Aus Frankreichs Küche“

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Zutaten für 4 Personen

100 g Lindt Crémant Schokolade

80 g Butter

3 Eigelbe

35 g Zucker

2 Esslöffel Mehl

3 Eiweisse

1 Prise Salz

Die Schokolade in kleine Stücke brechen, in ein Pfännchen geben und im Wasserbad schmelzen.

Die Butter in einer separaten Pfanne bei kleiner Hitze ebenfalls schmelzen lassen. Sie darf keine Farbe annehmen! Erkalten lassen.

Den Backofen auf 220° einheizen.

Die Eigelbe mit 20 g Zucker zu einer weissliche Creme schlagen, dann mit dem Mehl und der flüssigen Butter gut mischen.

Die Eiweisse mit dem Salz und den restlichen Zucker steif schlagen. Der Eischnee soll nicht flockig werden, sondern soll samtig bleiben.

Die flüssige Schokolade unter die Eigelbmischung verarbeiten. Dann den Eischnee sorgfältig darunter ziehen.

Kleine Soufflé-Förmchen mit Butter ausstreichen. Mit der Masse füllen.

In der Mitte des Ofens 5-7 Minuten backen (meine waren 7 min. im Ofen, was zu lange war. Ich hätte sie gerne noch etwas flüssiger gehabt). Auf Teller stürzen und sofort servieren.

Die gefüllten Soufflé-Förmchen können ungebacken zugedeckt im Kühlschrank aufbewahrt und vor der Verwendung á la Minute gebacken werden.

Ich habe sie mit einem Vanille-Parfait serviert. Man könnte sie auch mit einem Orangen-Coulis oder Orangen-Sorbet servieren.

A Guete!

Schwarzwäldertorte

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Zutaten für den Biskuitteig, berechnet für eine Springform von 24 cm Ø:

125 g Butter

100 g Zucker

6 Eigelb

125 g Lindt Crémant Schokolade

4 Esslöffel Wasser

6 Eiweiss

1 Prise Salz

1 Messerspitze Backpulver

2 Esslöffel Zucker

125 – 175 g Mehl (je nach Grösse der Eier)

Die Springform mit Butter einfetten und bemehlen.

Die weiche Butter so lange rühren bis sich Spitzchen bilden.

Zucker und Eigelb beifügen und rühren bis die Masse sichtbar heller geworden ist.

Die grob zerbröckelte Schokolade mit dem Wasser im nicht zu heissen Wasserbad schmelzen. Schüssel aus dem Wasserbad nehmen, Schokolade glattrühren und unter die Masse rühren.

Eiweiss mit Backpulver und Salz steif schlagen, den Zucker kurz mit schlagen, so dass ein geschmeidiger, glänzender Eischnee entsteht. Er wird lagenweise mit dem gesiebten Mehl auf die Schokoladenmasse geschichtet. Mit dem Gummischaber alles sorgfältig mischen, bis eine gleichmässige, luftige Masse entstanden ist. Sofort in die vorbereitete Form füllen und für ca. 40 Minute auf der untersten Rille des auf 180° vorgeheizten Ofens backen.

Das gebackene Biskuit in der Form auf das Tortengitter stellen. Springformrand erst lösen, nachdem man das Biskuit ringsum mit einem Messer gelöst hat. Auskühlen lassen, Biskuit stürzen.

Zutaten für die Füllung und Garnitur:

5 dl Rahm

2 Teelöffel Vanillezucker

eingemachte Kirschen oder Weichseln

200 g Crémant Schokolade

etwas Kirsch (wenn man mag)

Rahm und Vanillinzucker steif schlagen.

Das Schokoladenbiskuit 2 – 3 mal durchschneiden. Jetzt Schicht für Schicht mit den Kirschen oder Weichseln belegen (und Kirsch), mit Schlagrahm bestreichen. Den Deckel auflegen und die ganze Torte dünn mit Schlagrahm überziehen. Restlichen Rahm in einem Spritzsack mit Sterntülle einfüllen. Die hälfte der Schokolade hobeln für die Oberfläche, für den Rand fein raffeln und zum Schluss mit Rahmspiralen- oder Knöpfe aufspritzen.

A Guete!

Bananencake

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Das finde ich eine super Lösung wenn man überreife Bananen hat die niemand mehr essen mag.

Zutaten (für eine eingefettete und bemehlte Cakeform von 30 cm Länge)

100 g Butter

175 g Zucker

¼ Teelöffel Salz

2 Eier

1 Zitrone, nur abgeriebene Schale

100 g Rosinen

1 Esslöffel Rum (kann man auch weg lassen)

400 g reife Bananen

1 Esslöffel Zitronensaft

150 g Baumnusskerne, grob gehackt

300 g Mehl

2½ Teelöffel Backpulver

ca. 4 Esslöffel Milch

Abgeriebene Zitronenschale, Rosinen und Rum für kurze Zeit stehen lassen.

Die Butter weichrühren, bis sich Spitzchen formen. Zucker und Salz darunterrühren. Eier beigeben. Weiterrühren bis die Masse hell wird.

Jetzt die abgeriebene Zitronenschale, die Rosinen und Rum beigeben.

Die Bananen und den Zitronensaft fein zerdrücken und mit der Masse gut vermischen. Baumnusskerne beigeben.

Mehl und Backpulver sieben und unter die Masse rühren. Nun ca. 4 Esslöffel Milch beigeben, wenn der Teig zu fest ist, er sollte schwer reissend von der Kelle fallen.

Masse in die vorbereitete Form füllen und für ca. 75 Minuten auf der untersten Rille des auf 180° vorgeheizten Ofens stellen.

Der Cake erhält einen schönen Riss, wenn vor dem Backen ein Schnitt in den Teig gemacht wird.

A Guete!

Thomi’s Mailänderli

Weihnachts-Güetzli 2013

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Jaaa… da war ein Dino-Fan am Werk.

Zutaten:

250 g Butter

1 – 2 Eigelbe

1 Ei

250 g Zucker

1 Löffelspitze Salz

1 Zitrone, geriebene Schale

420 g Mehl

Eigelb zum Bestreichen oder

Zuckerguss-Glasur (100 g Puderzucker und ca. 1 ½ Löffel Wasser, je nach gewünschte Konsistenz mehr oder weniger Wasser, oder Zitronen / Orangen-Saft, und oder etwas Lebensmittelfarbe)

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Die Butter schaumig rühren (weich und glatt).

Den Zucker und das Salz abwechslungsweise mit den Eiern in die Butter geben und die Masse tüchtig rühren.

Die geriebene Zitronenrinde beifügen, das Mehl in die Masse sieben und den Teig kurz zusammenrühren und kneten.

30 Minuten ruhen lassen, ca. ¾cm dick auswallen und mit beliebigen Förmli ausstechen.

Das Backwerk auf ein Blech geben, mit Eigelb bestreichen (wenn man die Güetzli ganz traditionell haben will) etwas antrocknen lassen und im auf 250° vorgewärmten Ofen wärend ca. 10 Minuten backen.

Wenn man sie mit Zuckerglasur dekorieren will, zuerst abkühlen lassen und dann der Fantasie freien lauf lassen.

Wir haben kleine Tütchen aus  Backpapier gebastelt (3-Eck ausschneiden und zu Tüte formen) für jede einzelne Farbe und damit dekoriert.

Viel Spass und a Guete!

Aprikosen-Ricotta-Kuchen

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Zutaten für einen Kuchenblech von 24 cm Ø

200 g Mehl

½ Teelöffel Salz

100 g sehr kalte Butter

½ – 1 dl Wasser oder 1 Eigelb

500-750 g Aprikosen

2 grosse Eier

2 dl Milch

100 g Ricotta

2-3 Esslöffel Zucker (1 Löffel davon Vanillezucker)

Das Mehl  in einer grossen Schüssel mit dem Salz mischen. Die Butter in Würfel schneiden und zum Mehl beifügen. Das Mehl und die Butter mit kalten Händen zu einer krümeligen Masse verreiben.

Wasser (oder gut geschlagenen Eigelb) dazu geben und alles ganz schnell zu einem Teig zusammenfügen (nicht kneten, sonst wird der gebackene Kuchenteig  hart). Der Teig in Plastikfolie einpacken und 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Die Aprikosen waschen, halbieren und entsteinen.

Eier, Milch, Ricotta und Zucker gut durchrühren.

Teig ausrollen, in einer Kuchenform legen und den Boden mit einer Gabel dicht einstechen.

Die Apricosenhälften darauf verteilen und den Guss darüber giessen.

In den auf 220° vorgeheizten Ofen, auf der unterste Schiene stellen und während ca. 30 Minuten backen.

Wenn die Aprikosen recht säuerlich sind, dann 5 Minuten vor Backende noch 1 Esslöffel Zucker darüber streuen und fertig backen lassen.

E Guete!

Kirschkonfitüre

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Für 6 – 7 Gläser von ca. 220 g Inhalt:

1,250 kg schwarze Kirschen (netto 1 kg)

900 g Zucker

Saft von 1/2 Zitrone

Am ersten Tag:

Kirschen Waschen und abtrocknen. Steine entfernen.

Die Früchte mit dem Zucker und dem Zitronensaft in einen grossen Topf geben und unter vorsichtigem Rühren bis zum ersten Aufwallen erhitzen.

In eine Schüssel giessen und mit Backpapier bedecken. Ueber Nacht kühl stellen.

Am zweiten Tag:

Das Ganze wieder in einen grossen Topf füllen und aufkochen. 5 – 10 Minuten bei starker Hitze sprudelnd kochen lassen und(kommt sehr auf die Früchte an, ob sie mehr oder weniger Reif sind, und auf den Pektingehalt) und dabei stetig rühren. Sorgfältig abschäumen.

Für die Gelierprobe einige Tropfen Konfitüre auf einen gekühlten kleinen Teller träufeln. Wenn sie leicht gelieren ist die Konfitüre fertig.

Den Topf vom Herd nehmen. Die Konfitüre sofort in vorbereitete Gläser füllen und verschliessen.

E Guete!

Aprikosenmarmelade mit Vanille

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Die ersten Schweizer Aprikosen sind da!!!

Sie sind aus dem schönen Wallis, bekannt für Fondue, Raclette, sehr gute Weine und fröhliche, lustige Leute mit einem sehr lustigen (melodischen, ja fast singenden) Dialekt.

Für 6 – 7 Gläser von ca. 220 g Inhalt

1.150 kg reife, aber feste Aprikosen (netto 1 kg)

800 g Zucker

1 Vanilleschote

Saft von 1/2 kleinen Zitrone

Am ersten Tag:

Die Aprikosen waschen, abtrocknen, halbieren (oder vierteln wenn sie grösser sind) und entsteinen.

Zusammen mit dem Zucker, der aufgeschlitzten Vanilleschote und dem Zitronensaft in einer Schüssel vermischen. Mit Backpapier bedecken und eine Stunde mazerieren lassen.

Alles in einen grossen Topf geben und unter vorsichtigem Rühren bis zum ersten Aufwallen erhitzen. In einer Schüssel füllen und mit Backpapier bedecken. Ueber Nacht kühl stellen.

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Am zweiten Tag:

Gläser sterilisieren.

Das ganze wieder in einen grossen Topf giessen und unter vorsichtigem Rühren aufkochen. 5 – 10 Minuten bei starker Hitze sprudelnd kochen und dabei stetig rühren. Sorgfältig abschäumen.

Die Kochzeit kann variieren, je nach Reifegrad der Früchte oder je nach Pektingehalt der Früchte. Deswegen finde ich sicherer eine Gelierprobe zu machen: einige Tropfen der Marmelade auf einen gekühlten kleinen Teller träufeln, wenn sie leicht gelieren ist die marmelade fertig.

Die Vanilleschote aus der Marmelade nehmen und in 6 -7 St. schneiden. Diese als Dekor in vorbereitete Gläser legen. Den Topf vom Herd ziehen. Die Fruchtmasse durch ein Passiergerät (feine Scheibe) treiben. Wieder in den Topf geben und ganz schnell wieder nur aufkochen lassen und vom Herd weg nehmen. Die Marmelade sofort in die Glässer füllen und verschliessen.

Diese Marmelade finde ich sehr lecker zu einem Weichkäse wie Brillant-Savarin, einem spanischen Tetilla, etc.

Ich finde sie auch sehr gut auf einem Mürbeteigboden für einen Früchtekuchen oder auch als Füllung für einer Sachertorte, oder div. Kuchen, Cakes, etc., etc. oder am liebsten würde ich sie einfach nur aus dem Glas auslöffeln.

E Guete!

Clafoutis

Mit viel Verspätung, aber ENDLICH sind sie da! Unsere Kirschen!

Zutaten

500 g Kirschen

2 -3 Esslöffel Puderzucker

Wenn man mag 1 Esslöffel Kirsch oder Grand Marnier

4 Eier

100 g Zucker

2 Esslöffel Maizena

200 g Quark

Butter für das Einfetten der Backofenform

Kirschen entsteinen und in einer Schüssel mit dem Puderzucker (und ev. den Likör) geben, umrühren und beiseite stellen.

Die Eier trennen. Das Eiweiss mit einer Prise Zucker steifschlagen und die Eigelbe mit 4 Esslöffel Zucker schaumig schlagen.

Den Quark, die Maizena und den restlichen Zucker gut miteinander mischen und zu den Eigelben geben und durchrühren.

Das Eiweiss vorsichtig unterheben. Die Masse in der gebutterten Backofenform geben und die Kirschen darüber verteilen. In den auf 180° vorgewärmten Ofen, auf der untersten Rille, für ca. 25 – 30 Minuten stellen.

Himmlisch lecker warm wie kalt! Und wenn ihr mögt könnt ihr diesen Clafoutis mit Schlagrahm servieren.

E Guete!

Rüeblicake

IMGP1971

Wer hat’s erfunden???

Das kann ja nur ein(e) Schweizer(in) gewesen sein. Oder?

350 g Mehl

1 Päckchen Backpulver

in eine grosse Schüssel sieben

300 g Zucker

2 Teelöffel Zimt

1/2 Teelöffel Kardamom

2 Messerspitzen Nelkenpulver

1 Prise Salz

zum Mehl geben und gut mischen

250 g Rüebli, feingeraffelt

1 Zitrone, abgeriebene Schale und Saft

250 g Mandeln, gemahlen

zur Mehl-Gewürze-Mischung geben

4 Eier, verklopft

200 g Butter, flüssig und ausgekühlt

dazugeben und mit dem Handrührgerät unter die Masse rühren. Eine 30 cm – Cakeform mit Butter bestreichen und mit Mehl bestäuben. Teig reingeben und im auf 180° vorgeheizten Ofen, auf der untersten Rille, für ca. 65 Minuten backen. Nach 50 Minuten Backzeit, Marzipanrüebli in den Cake stecken und fertig backen. Zum Schluss, kann man den leicht ausgekühlten Cake mit erwärmter Aprikosenkonfitüre bestreichen oder mit wenig Puderzucker bestäuben.

A Guete!

Vanille – Parfait

 

 

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Das Parfait wurde in Frankreich um 1894 erfunden. Es kann sich -wie in diesem Rezept- um ein Halbgefrorenes Dessert handeln, aber auch um würzige Pasteten, Terrinen oder Sülzen.

Die Grundzutaten sind frische Eigelbe, Zucker, Eischnee, Schlagrahm und Aromen wie z. B. Vanille, Zimt, Fruchtsäfte, Liköre, Mocca, Schokolade.

Was ich an diesem Dessert schätze ist, dass es während des Gefrierens nicht gerührt werden muss, wie bei Glace.

Und hier das Rezept:

2 Vanillestängel, längs aufgeschnitten, Samen ausgekratzt

2 frische Eigelbe

4 Esslöffel Zucker

alles in einer Schüssel stark verrühren bis die Masse heller wird.

2 1/2 dl Rahm, steif geschlagen

Eine Hälfte des Rahms beigeben und mit dem Schwingbesen unter die Masse rühren. Die andere Hälfte mit dem Gummischaber sorgfältig darunterziehen.

2 Eiweisse

1 Prise Salz

zusammen steif schlagen

1 Esslöffel Zucker beigeben und weiter schlagen bis der Eischnee glänzt.

Eischnee portionenweise mit dem Gummischaber sorgfältig unter die Masse ziehen. Sofort in die vorbereitete Form giessen.

Die Form kann eine Cakeform von 25 cm Länge sein, die mit wenig Oel ausgepinselt und mit Klarsichtfolie ausgelegt wurde.

Oder aber (was ich meistens benutze) eine Plastikform mit Deckel die zum Tiefkühlen geeignet ist, so erübrigt sich das ölen und die Klarsichtfolie.

Zugedeckt ca. 4 Std. in den Tiefkühler stecken.

Zum servieren, das Parfait in Scheiben schneiden (man kann die Scheiben noch diagonal schneiden, sodass Dreiecke entstehen) und anrichten.

Dazu passt: Schlagrahm, Schokoladen- oder Fruchtsauce, frische Früchte, Fruchtkompott.